Donnerstag, 2. Dezember 2010

die liebe ist...

Sonntag, 28. November 2010

????

ich hab t. meine liebe gestanden und er mir, dass er nach wien ziehen werde um näher bei magdalena zu sein.

Sonntag, 21. November 2010

...

ich bin wieder zurück und das wochenende leider vorbei. manchmal wundere ich mich, warum der mensch das leben so strukturiert und immer gleichartig konstruiert hat: morgens aufstehen, zur arbeit gehen, abends nach hause kommen, ein wenig freizeit genießen, kleine spontaneitäten zwischendurch und das gleiche 5 tage hintereinander durchhalten bis das wochenende einen davon erlöst. das wochenende, auf welches die gesamte woche hingearbeitet wird, wie auf eine kraftschöpfende quelle. nebenbei muss dann noch an der karriere gearbeitet und die doktorarbeit geschrieben werden – ein fass ohne boden… und dabei liebe ich meine arbeit, ich meine, ich mag meine arbeitskollegen und die arbeit, die ich dort tue. trotz alledem tauchen ganz tapsend und leise jeden sonntag abend dieselben gedanken in meinem kopf auf und ich ärgere mich, da ich nichts daran ändern kann und diesem teufelskreis ausgeliefert bin. ein ganzes leben lang und nun noch 37 oder vielleicht doch eher 39 jahre lang – obwohl ich vorhin erst gelesen hab, dass experten eh davon ausgehen, die klassische rentengrenze werde künftig sowieso ganz wegfallen.

ja, das wochenende ist nun vorbei, berlin in knapp 500 km ferne und l. wieder in meinen gedanken. ich hänge in sehnsuchtsgedanken an vergangenen tagen und ereignissen und merke wie sehr mir dieser komplizierte, introvertierte einzelgängerische seelenverwandte freund doch fehlt.

am freitag ist die menschlichkeit auf der strecke geblieben, als ich in dieser großen stadt nen typen mit einem messer auf einen anderen zustürzen sah. Er kickte den anderen immer wieder mit den füßen, obwohl dieser schon am boden lag. unbarmherzig und hasserfüllt. wir passanten waren wie festgefroren, vor angst und entsetzen. mir wurde übel und die einzigen, die dazwischen gingen, waren obdachlose. sie hielten den aggressiven jüngling mit festem griff von weiteren übeltaten ab. ein trauriger tag, der für mehr einsatz plädiert.

Donnerstag, 18. November 2010

große liebe

gestern ist t. mit nem verspäteten geburtstagskuchen vorbeigekommen. er hat kaum ein wort über bratislava verloren und meinte nur, es wär „gut“ gewesen. und dabei bin ich doch soooo neugierig... keine ahnung! männer, denen man alles aus der nase ziehen muss, versteh ich nicht. Sonst ist er gar nicht so! keine ahnung.

morgen gehts dann nach berlin. meine schwester feiert ihre einweihungsparty für ihr neues ZUHAUSE. ich freu mich so. ich liebe diese stadt. manchmal zumindest. und nun ist es wieder so weit! mal sehen, welches gesicht diese bunte stadt mir diesmal zeigen möchte.

Sonntag, 7. November 2010

heimat

IMG_0110

heute mag ich meine stadt. ich kann nicht sagen, dass sie meine heimat ist, denn die befindet sich bei den menschen, die ich liebe - und der eine ist grad in bratislava um seine urlaubsliebe zu (be)suchen, der andere wahrscheinlich in japan. in meinen tagträumern wird er mal ein großer phyiker und vielleicht auch ein nobelpreisträger, intelligent, aber sozial einsam in seinen depressionen gefangen.
es bleibt meine familie, die immer da ist für mich. meine eltern in g., meine schwester in berlin und meine andere hier bei mir. und meine freunde? die sind überall und gestern/heute bei mir zu besuch gewesen:-). hier in m.
es war ein schöner tag und ein bisschen war ich sogar stolz auf diese stadt, die so wunderschön im sonnenlicht funkelte.
noch schöner wäre ein wenig mehr ordnung in meinem kopf, der sich dreht und wendet und mir dadurch keine chance gibt, die gedanken und gefühle fein säuberlich aufzustapeln, um sie später gut wieder finden zu können.
kann man den einen noch lieben und in den anderen verliebt sein? l. und t., t. und l.
die waage schwankt und schlägt mal zur einen, dann wieder zur anderen seite aus. erinnerungen kämpfen gegen die realität an und umgekehrt. zwei männer in einem herzen. t. ist so nah und auch wieder nicht, l. ist unerreichbar.
und ich sowieso. denn in diesem chaos findet sich ja niemand mehr zurecht.

Montag, 1. November 2010

guten morgen, liebe welt

als ich heute morgen durch die einsamen straßen der stadt lief, der nebel hing tief und versteckte den kirchturm in einer diesigen wolke, wurde mir klar, wie winzig meine ganzen liebesproblemchen sind. nicht einfach für mich, aber nichtig im gesamtbild der großen welt. einer so wunderbaren welt, in der die meisten nur noch leben, indem sie luft ein- und ausatmen, nahrung zu sich nehmen und nicht an morgen denken. spaßgesellschaft im jetzt und hier, ein morgen gibt es nicht, zumindest nicht über den tellerrand hinaus. der atommüll rollt durchs land und alle schauen zu, ohne etwas zu unternehmen – ich auch. nicht schön und ich werde noch länger daran zu knabbern haben, dass ich gerade am 6. november nicht mitmachen kann.

dann hab ich brötchen geholt und war so früh, dass es diesmal sogar noch croissants gab:-)!
mein mitbewohner wartet, bis seine freundin wach ist und so musste ich wieder alleine frühstücken, im herzen die einsamkeit und im kopf weltverbessergedanken, die ich in die tat umsetzen sollte, will, werde.

Sonntag, 31. Oktober 2010

...

freitag war die kleingeldprinzessin hier und ich auf ihrem konzert, welches mir wie eh und je ins herz huschte, den kopf verzauberte und l. so nah brachte, dass es weh tat und wie ich es kaum für möglich gehalten hätte.
jetzt sitz ich in meinem zimmer, die luft trägt ihre musik direkt in mein ohr. ich vermisse l. und berlin. es ist als ob ihre lieder meinem kopf entspringen würden, bekannte gedanken. die schwäne am kanal und die kastanien daneben. mein lieblingsort, direkt neben dem punkigen schiff, das krankenhaus in meinem rücken, dort, wo ich wieder den mann mit brotkorb laut und aufdringlich „BRRRRTTTT“ rufen höre. mo’s imbiss mit dem besten makali und nem schwarztee, der mir nach draußen gebracht wird. ein nettes lächeln und der petersiliengeschmack auf der zunge. ein bisschen heimat, seitdem ich dort heimat gefunden hatte. mein herz hab irgendwo in neuköln und lichtenberg vergessen. und nun ist es mir wieder aufgefallen, eingefallen, wie ein längst vergessener traum.
mein herz - ich werd es suchen müssen, zwischen den kastanien am ufer.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

eigentlich...

eigentlich wollte ich meinen geburtstag dieses jahr richtig groß feiern, so mit allem drum und dran, vielen lieben freunden und gästen und ner schönen wg-party UND!!! zusammen mit t., mit dem ich ja nur „gut befreundet bin“ und von dem ich ja „weiter nichts will“… der einen tag vor mir geburtstag hat, der mich vor ein paar monaten fragte, ob wir deswegen nicht gemeinsam feiern wollten. natürlich! keine frage – gemeinsam feiern ist viel lustiger, weniger arbeit und mit t. mach ich so was allemal und immer wieder.
heute, nachdem ich angerufen und ihn darauf angesprochen hatte, sagte er mir, dass er seinen geburtstag in bratislava bei magdalena verbringen wolle. einer couchsurfer-freundin, wegen der er damals seinen sommer-urlaub in bratislava verlängerte. den flug habe er auch schon gebucht…

mein herz rutschte in die hose, eine eisige hand umschloss es und der telefonhörer wurde plötzlich sagenhaft schwer, geschweige denn meine owrte, die undefiniert und holperig aus meinem mund purzelten…

ich hab grad eins und eins zusammengezählt, das stechen in der herzgegend wird nun immer drückender – so ein ekeliges ziehen und zittern – und ich bin nun bittertraurig.

was haben mir die 2 –sage und schreibe wirklich 2!!!! – schornsteinfeger, denen ich heute begegnet bin, schon zu sagen gehabt??? nichts! wenn es heißt, dass schornsteinfeger glück bringen, kann ich dies leider nicht bestätigen!

nun weiß ich zwar, dass ich doch etwas mehr als nur freundschaft für meinen lieben freund verspüre, dafür bin ich jetzt jedoch unsicher, traurig und unGLÜCKlich. verflixt und zugenäht!

am Samstag ist markt, treffpunkt zweier ziemlich ähnlich gestrickt und doch „nur gut befreundeten freunde“. ich werds ihm sagen! und fragen, warum er mich küssen wollte, letztens und vorletztens… ich werde ihm sagen, dass ich ein klitzekleinesbisschen in ihn verliebt bin. manmanman wie sentimental!
was ein kuss bewirken kann. kein wunder, dass pretty woman die männer nicht küssen wollte….

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