der besuch in paris war schön! vor allem deswegen weil ich a. wiedergesehen habe. paris an sich stinkt, ist laut - viel lauter als berlin - und alle männer machen "frau" an. ich weiß nicht, wo ich zuletzt von wildfremden männern so häufig gegrüßt wurde....
ja, paris - die stadt der liebe - ist nicht meine stadt und doch wohnt ihr trotz all des gestanks, elends ein zauber inne. monmartre - touristenattraktion mit vielen straßenakrobaten, - künstlern, musikern. eine welt, die mich verzaubert. die mich zum lächeln, lachen, fröhlichsein bringt.
romatisch war sie für mich nicht wirklich. schön und stinkend.
lustig und tragisch. der obdachlose in der metro. der junge vater, der seine geschichte erzählt, ohne geld und arbeit. und dann doch die fröhlichen musikanten, die die welt um sich herum vergessen. klavier auf dem platz. geige vor der sacre coeur, akordeum in der metro, latin panflöte im tunnel.
menschen, die der musik lauschen mit nem lächelnden auge - die sich verzaubern lassen. trotz des elends, mülls, gestanks. die alle in klitzekleinen wohnungen wohnen, unrenoviert und kahl.
a. hat nen tollen freund. er wird überall hingehen, wo sie hingeht - auch nach deutschland. deswegen lernt er nun deutsch, obwohl "franzosen nicht wirklich fremdsprachentalentiert sind"(zitat). ja, ich mag ihn. und er erinnert mich an l. picknicken im park. losgehen ohne zu planen. alles dabeihaben, was wir für den tag benötigen... ich mag ihn und habe l. vermisst. an allen ecken: als ich jongleure im park beobachtete, wir gemeinsam picknicken waren, jemand gitarre spielte, als ich die sonne mit meiner kamera einfangen wollte - sie über die straßen direkt in mein gesicht flutete. im centre georges pompidou - als ich an gemeinsam gemalte bidler dachte. daran dachte, was ich noch alles mit ihm erleben wollte.
ja, die zeit ist vorbei. und doch sträubt sich etwas dagegen.











engelohnefluegel - 19. Sep, 01:35